Springe zum Inhalt

Was ist Rehabilitationssport?

Rehabilitationssport oder kurz Rehasport ist eine gesetzlich festgelegte Gruppentrainingsform, die nach § 64 SGB IX definiert ist. Nur dafür lizenzierte Vereine in Verbindung mit den dafür ausgebildeten Rehabilitationsport-Übungsleitern können einen Rehasportkurs anbieten.
Neben den geeigneten Räumlichkeiten, muss der Verein auch einen Arzt als Ansprechpartner anbieten können. All das erfüllt der SFB Horb e. V. seit dem 01.10.2017.

Fazit: Ein für Sie kostenloser Sportkurs, der vom Arzt "verschrieben" wird!

Welche Arten von Rehasport gibt es?

Sehr viele und unterschiedliche. Bei uns sind Sie an der richtigen Adresse, wenn es um die Themen orthopädische Erkrankungen, Herz-, Diabetes- und Lungensport und/oder Sport nach und mit Krebs geht. Wir bieten Kurse im „Trockenen“ und im Wasser an. Mehr dazu im Kurs-Menü.

Fazit: Einige! Unsere Schwerpunkte: Orthopädie und Innere Medizin.

Wer kann beim Rehasport mitmachen?

Jeder, der dafür eine Verordnung vom Arzt erhalten hat (i.d.R. Formular 56,
Markierung bei Rehabilitationssport) und die Krankenkasse diese Verordnung genehmigt hat. "Selbstzahler" können auch teilnehmen.

Fazit: Jeder (mit der entsprechenden ärztlichen Verordnung oder als Selbstzahler)!

Welche Krankenkasse bezahlt Rehasport ?

Eigentlich alle. Auch private Kassen beteiligen sich an der Kooperation. In
jedem Fall muss aber eine Verordnung von der Krankenkasse auch genehmigt
werden. Erst dann kann eine Teilnahme erfolgen.

Fazit: (Eigentlich) Alle!

Was macht man im Rehasport?

Keine Angst! Wir überfordern Sie nicht! Da wir ein breites Spektrum an Teilnehmern mit unterschiedlichsten Voraussetzungen bedienen müssen und wollen, gibt es meist mehrere Varianten pro Übung, damit jeder auf seine Kosten kommt. Wir berücksichtigen Ihre Verletzungen und sportlichen Voraussetzungen, weshalb ein individuelles Vorgespräch mit dem Übungsleiter/in notwendig ist. Neben Elementen des alltäglichen Lebens (Gehen, Bewegen, Greifen, Stützen) gehen wir auch die Themen Sturzprophylaxe, propriozeptives Training (vereinfacht: Ansteuerung der Muskulatur) und Koordination an. Als Materialen werden unterschiedliche Geräte verwendet, wie Pezzibälle, Gymnastikbälle,
Therabänder, Matten, Stäbe etc. Ein Kurs geht 45 Minuten.
Im Wasser nutzen wir die verschiedenen physikalischen Besonderheiten des Wassers, auch mit Hilfe von Poolnoodle oder Schwimmbrettern.

Fazit: Nichts unmögliches!

Welcher Arzt kann mir eine Verordnung "verschreiben"?

Alle Ärzte, mit entsprechender Zulassung, d.h. sowohl Allgemeinmediziner als
auch alle anderen Ärzte (Orthopäden). Es gibt hier
so gut wie keine Einschränkungen.

Fazit: Fast jeder!

Meine Krankenkasse weiß nichts von Ihren Kursen

Oft kommt es vor, dass neue Kurse noch nicht im System der jeweiligen Krankenkasse gelistet sind. Das hat verschiedene, bürokratische Gründe; wir sind sehr bemüht, alle Krankenkassen und Ärzte zeitnah zu informieren. Auf interne Abläufe haben wir jedoch keinen Einfluss. Wenn Sie unsere Kurse besuchen wollen, geben Sie Ihrer Krankenkasse unsere IK-Nummer 440809450 an und verweisen Sie sie ggf. noch auf unsere Webseite. In der Regel müsste dies reichen, damit Ihr Antrag genehmigt wird.

Fazit: Verweisen Sie auf unsere Homepage und IK-Nummer!

Ich habe eine Verordnung für Funktionstraining/Wassergymnastik. Kann ich an Ihren Kursen teilnehmen?

Leider nein. Wir benötigen, wie oben beschrieben, eine Verordnung über Rehabilitationssport/Gymnastik (auch im Wasser). Bitte lassen Sie die Verordnung bei Ihrem Arzt ändern, wenn Sie bei uns mitmachen wollen. Wir wissen, dass das sehr bürokratisch ist, aber wir bekommen sonst bei den Abrechnungen Probleme mit den Krankenkassen.

Fazit: Leider nein!

Ich bin Diabetiker und würde gerne bei den Wasserkursen mitmachen. Geht das?

Unsere Wasserkurse sind für Patientengruppen, die mit orthopädischen Problemen oder Krebserkrankungen zu tun haben. Allerdings können z.B. Diabetiker auch mitmachen, wenn Sie vom Arzt eine Verordnung über ihre (zusätzlichen) orthopädischen Erkrankungen erhalten. Entscheidend ist also die "Diagnose" auf Ihrem Formular 56.

Fazit: Theorethisch ja!

Bei weiteren Fragen schreiben Sie uns gerne an!